Routiniert ins Risiko: Was Unternehmen von Stuntteams lernen können

Show notes

Stunts wirken im Film spektakulär und spontan. Aber hinter jeder Explosion, jedem Sprung und jeder Verfolgungsjagd steckt ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept. Professionelle Stuntteams planen detailliert, bereiten sich intensiv auf ihre Einsätze vor, haben eine klare Rollenverteilung und eine starke Sicherheitskultur im Team. Viele dieser Prinzipien lassen sich direkt auf den betrieblichen Arbeitsschutz übertragen. In dieser Folge von „Ganz sicher“ schaut Moderatorin Katrin Degenhardt gemeinsam mit ihrem Gast Holger Schumacher hinter die Kulissen von Filmdrehs mit riskanten Manövern. Sie klären, wie die Zusammenarbeit in Stuntteams funktioniert und warum Kommunikation und Austausch dafür so wichtig sind – genauso wichtig wie ein letzter, kurzer Risikocheck, bevor es losgeht. Holger Schumacher beantwortet außerdem die Frage, was Unternehmen von Stuntteams für ihre eigene Arbeitssicherheit lernen können. Es geht um Mut, Vertrauen, Aufmerksamkeit – und einen gelebten Risikoprozess als Superkraft von Unternehmen.

Der Gast: Holger Schumacher ist Stuntkoordinator, Ausbilder und Teil internationaler Filmproduktionen. Als RiskBuster der BG ETEM bringt er seine Erfahrungen in die Welt der Arbeitssicherheit. Er zeigt in seinen Videos, welche Gefahren bei alltäglichen Handgriffen oder auf dem Arbeitsweg lauern – und wie Beschäftigte sich davor schützen und besser mit Risiken umgehen können.

Das Thema: Zum Weiterlesen und -schauen: RiskBuster-Mediathek auf profi.bgetem.de „Zwo, Eins, Risikoanalyse“: „Ganz sicher“ mit Holger Schumacher und Karsten Götz von WEVG Salzgitter

Zum Download: Broschüre der BG ETEM – Sicherheit am Set

Website von Holger Schumacher: https://holger-schumacher.com/

Onlinemagazine der BG ETEM etem – Magazin für Unternehmerinnen und Unternehmer: https://etem.bgetem.de profi – Zeitung für Beschäftigte: https://profi.bgetem.de

Die BG ETEM Wer steckt hinter diesem Podcast? Die BG ETEM (Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse) ist die gesetzliche Unfallversicherung für rund vier Millionen Menschen in mehr als 200.000 Mitgliedsunternehmen. Zur offiziellen Website: www.bgetem.de

Show transcript

00:00:00: Es kann auch die Superkraft von Unternehmen sein, eben diesen Risikoprozess zu leben.

00:00:05: Und deswegen würde ich öfter Leute mal fragen was siehst du denn für Risiken in deinem Alltag und die Leute dazu zu befähigen genau das zu machen?

00:00:13: Ganz sicher!

00:00:14: Der Podcast

00:00:15: für Menschen mit Verantwortung.

00:00:22: Ganz sicher so heißt der Podcast der BGE-TEM.

00:00:26: Wir wollen dass Menschen sicher sind bei der Arbeit und auf dem Arbeitsweg.

00:00:31: Wie das gelingt, was Unternehmen tun damit ihre Leute gesund bleiben.

00:00:35: Herausforderungen und Lösungen im Arbeitsschutz darüber spreche ich mit meinen Gästen.

00:00:40: Ich bin Katrin Degenhardt Moderatorin und Gastgeberin Und jetzt geht's los!

00:00:46: Es ist wohl eines der extremeren Beispiele für gelebten Arbeitsschuets Das Leben als Duntman Denn bevor etwas spektakulär aussieht sind Vorbereitung- und Risikobewertung unabdingbar.

00:00:59: Schließlich arbeiten Standteams in Situationen, in denen ein kleiner Fehler große Folgen haben kann.

00:01:05: Neben Mut braucht es Vertrauen im Team klare Kommunikation, sorgfältige Planung und die Fähigkeit, in jeder Sekunde aufmerksam zu bleiben.

00:01:14: Und was einem Filmset gilt lässt sich auch in andere Branchen übersetzen – denn viele Prinzipien aus der Standarbeit bieten wertvolle Impulse für den Umgang mit Risiken im Arbeitsalltag!

00:01:27: Darüber spreche ich heute mit Holger Schumacher.

00:01:30: Er ist ehemaliger Standkoordinator, Ausbilder und Berater für internationale Filmproduktionen.

00:01:36: Und als Riskbuster der BGE-TEM bringt er diese Erfahrungen in die Welt der Arbeitssicherheit und zeigt wie Teams mit der richtigen Vorbereitung und klarer Kommunikation Risiken reduzieren können.

00:01:50: Schön dass ihr heute da sind Herr Schumachler!

00:01:52: Vielen Dank schön da zu sein und freue mich auf das Gespräch.

00:01:56: Herr Schumacher, Sie haben ja viele Jahre als Stuntman gearbeitet bevor sie hinter die Kamera gewechselt sind.

00:02:02: Was hat Sie denn so an der Standarbeit fasziniert und wie war Ihr Weg in die Branche?

00:02:07: Was mich immer an der Standarbeit fassiniert hat, war am Anfang als Kind jugendlicher Schulden dieses außergewöhnliche Dinge zu tun also an die Grenzen zu gehen über Grenzen hinauszugehen dieses Adrenalin getriebene.

00:02:19: das ist das warum ich irgendwann mal in die branche gegangen bin.

00:02:22: Wenn man aber auf hohem Niveau in der Branche arbeitet, merkt man sehr schnell das ist nicht die Hauptkern der Arbeit.

00:02:28: Sondern die Hauptkerne der Arbeit ist alles was drum herum passiert.

00:02:30: und das hat sich relativ schnell gewandelt.

00:02:32: und ich habe relativ schnell ein großes Interesse daran gefunden, das Tanz zu planen, zu entwickeln eben diese unmögliche Dinge möglich zu machen mit der richtigen Risikobewertung.

00:02:42: und sie haben es eben schon gesagt, dass Team also geht darum mit wem arbeite ich zusammen?

00:02:47: Und das war in der branche oder in dem wo ich gearbeitet hab Ganz besonders.

00:02:51: Und so bin ich dann in die Branche gekommen, durch die Serie einen Koltfalle-Fälle.

00:02:57: damals wollte ich es immer machen.

00:02:59: Bin eigentlich gelernt der Physiotherapeut und wollte nur mal ein Wochenende machen.

00:03:02: Ja aus dem Wochenende sind mittlerweile über zwanzig Jahre gewonnen.

00:03:05: Ich bin quasi nie zurückgegangen.

00:03:06: Ach

00:03:07: Wahnsinn!

00:03:08: Dann hat ja ein Unglück während ihrer Standarbeit wurde sozusagen zu einem entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben.

00:03:18: Wie haben Sie denn diesen Moment erlebt und welche Rolle spielte er vor allen Dingen auch dann für Ihre spätere berufliche Richtung?

00:03:25: Also wie ich den Moment erlebt habe, tatsächlich sehr klar.

00:03:27: Das war für mich sehr überraschend!

00:03:29: Ich hab ungeplant mit Benzineberg aus den Flammen gestanden bei einem Stand was ich schön fand, das klingt jetzt ein bisschen paradox.

00:03:38: Aber in dem Moment war da sich super gut reagiert habe weil wir eben die ganze Vorbereitung der Erfahrungen die wir haben das Team was dumm rum ist und einfach alles Hand in Hand funktioniert eine so einer Krisensituation Ich selber gut funktionierte und dass hat mir halt die Sicherheit gegeben zu sagen hey ich kann auch damit umgehen und deswegen bin ich sagt mal häufig so.

00:03:55: aber als Floskel bin ich tatsächlich stärker rausgegangen als vorher weil ich einfach weiß auch jetzt wenn ich in so eine Situation komme Kann ich da gut reagieren?

00:04:03: Und darüber hinaus war dieser Unfall auch der Grundstein für das, was ich heute mache.

00:04:08: Also das ist der Grundstern für den Riskbuster gewesen weil so Momente wie einige die ich im Arbeitsschutz kenne, die einfach gesagt haben Ich hatte so ein Erlebnis und ich möchte dass das andere nicht passiert.

00:04:18: Ich möchte irgendwie da ja etwas zurückgeben mich daran beteiligen mitarbeiten und das habe ich gemacht.

00:04:25: mein Wissen, meine Erfahrungen, meinen Job.

00:04:27: Meine Geschichte nutzen um andere dafür zu sensibilisieren und deswegen bin ich heute einerseits als Risk Buster und zeige in Video Formaten wie gefährlich Sachen sein können.

00:04:36: mit meiner Profession auf der anderen Seite erzähle ich die Geschichte aber auch vielen Vorträgen und lasse sie von dieser Geschichte eben monatelange Vorbereitung.

00:04:44: und trotzdem geht es schief obwohl wir so viele für getan haben obwohl viele Prinzipien gefressen aber trotzdem ist das halt eben Thema gewesen.

00:04:51: und mein großer Takeaway da war Was wir in dem Tag noch nicht hatten, dass viele Jahre her dieses kurz vor der Situation nochmal zu checken und zu sagen ist wirklich alles safe.

00:05:03: Sondern wir haben uns sehr darauf verlassen.

00:05:04: was war?

00:05:05: Wir haben die Veränderungen nicht mal mit einkalkuliert oder sie einfach so hingenommen Und das war dann das Ende vom Lied.

00:05:10: Sie sagten im Vorgespräch wir verbessern die Arbeitsumgebung Wir müssen aber die Menschen fit machen.

00:05:19: Was meinen Sie damit genau?

00:05:20: und was können sich da unternehmen von Stunt-Teams abgucken?

00:05:25: Also ich habe meine Arbeit einerseits mal angefangen, weil ich gesagt habe so dieser Riskbuster, ja Stuntman ist ein cooler Job und das catcht Leute, das heißt kann Leute irgendwie begeistern mit dem Thema oder mit der Welt aus der ich komme.

00:05:39: Aber wir haben eine andere Perspektive an Arbeitsschutz heranzugehen.

00:05:43: Weil bei uns gibt es, das holen wir ein bisschen aus, gibt's keine Regeln.

00:05:47: also wenn wir einen Autoüberschlag machen steht nicht irgendwo in einer Vorschrift von der BG darauf müsst ihr achten, das müsst ihr so und so machen, das gibt es nicht.

00:05:55: Das heißt wir sind sehr auf Risikobeurteilungen angewiesen.

00:05:58: Das machen Unternehmen auch aber für sie ist eher eine Pflichttool dass sie für ihre Maschine mal trotzdem jetzt viele vorgaben Und wir kommen eben aus dieser Risikoperspektive.

00:06:06: Und das, was ich mache und deswegen ist das zweite Ding, warum ich mal angefangen habe ist... Ich möchte nicht über Sicherheit sprechen!

00:06:12: Ich sage den Leuten nicht so mal, so arbeitest du sicher?

00:06:14: Sondern ich versuche ihnen beizubringen selber einen Blick für die Situation zu erschaffen.

00:06:20: Und ich finde Arbeitsschutz super und es muss am System gearbeitet werden.

00:06:22: Bin ich kompletter Chor mit.

00:06:24: aber auch aus Fehlern zu lernen funktioniert.

00:06:26: wenn Leute oder Menschen Unfälle oder Vorfälle passieren kann man gut daraus lernen.

00:06:34: irgendwie befähigen, kurz bevor er irgendwie rangeht lieber die Situation nur zu bewerten.

00:06:39: Weil in den letzten Jahrzehnten ist der Arbeitschutz super geworden.

00:06:42: aber viele Mitarbeiter haben gesagt ja, die SIE verkümmert sich schon, naja die Phase macht das schon, die HSE-Abteilung sind dir dafür verantwortlich und ich möchte sie zurückbringen und sagen nein du selber es ist deine Gesundheit Du hast bei Standnetz just a skin the game, du setzt dein Haut aufs Spiel, du machst die Arbeit!

00:06:58: Du bist der, der sich verletzt am Ende.

00:07:00: Das heißt da ist die Verantwortung sehr hoch für mich selber zu sagen Bevor ich da reingehe, nochmal kurz gecheckt und dafür auch die richtigen Tools zu haben.

00:07:07: Und das können wir in dem Falle und deswegen betrachtig Arbeitsschutz ein bisschen aus einer anderen Perspektive.

00:07:13: Es geht nur zusammen also es geht nur mit beidem.

00:07:16: Das ist auch nicht die Multi, nicht die totale Lösung zu sagen Risikokompetenz und damit ist getan, sondern es muss eben beides sein.

00:07:23: Aber Risikökompetenzen würden sie schon sagen oder Risikoanalyse und Risikekompetent jedes einzelnen ist schon auch sehr wichtig sich nicht nur auf Prozesse zu verlassen, sondern eben auch auf sich selbst verlassen können.

00:07:34: Es gibt im Alltag immer Abweichung.

00:07:35: Prozeste sind nie so einhundert Prozent.

00:07:37: wenn Menschen mit involviert sind, sind sie nie so eine hunderte Prozent wie wir sie geplant haben.

00:07:41: Das heißt es gibt ne Linie, ne?

00:07:42: So soll das sein und es gibt immer eine Abweicherung aus welchen Gründen noch immer Und dann kann man natürlich sagen, ja wir müssen sie anpassen ist auch richtig.

00:07:48: Aber auch da um sie anpassend zu können muss ich verstehen wo das Risiko herkommt und der Mitarbeitende dass es eine unserer Superkräfte die wir im Stand haben.

00:07:57: Das heißt wenn man mich fragt welches Prinzip Sie haben immer im Prinzip hingesprochen ist was das wichtigste ist?

00:08:03: Ist die Beteiligung.

00:08:04: Wir beteiligen die Standleute Wenn wir uns dann planen, jeder der in dem Stand beteiligt ist ist mit involviert in die Konzeption In die Gefährdungsbeurteilung Und dafür müssen sie eben auch verstehen, wie analysiere ich so eine Geschichte.

00:08:17: Auch wenn ich Verbesserungsvorschläge habe muss sich das Problem verstehen oder das Risiko verstehen und das müssen Leute im Kopf haben.

00:08:23: Deswegen können wir viel bessere Informationen haben, wenn Mitarbeiter besser Risiko erkennen können und nicht nur die SIFA, die Führungskraft oder irgendwer sondern dadurch können Sie viel besseren Beitrag leisten weil Sie auch das System besser verstehen, wenn Sie Risikokompetenz haben.

00:08:37: Sie haben es ja vorhin schon angesprochen ein wichtiges Werkzeug aus der Standwelt ist die sogenannte Last-Minute Risk Analysis oder auch bekannt unter last minute risk assessment.

00:08:49: Können Sie nochmal genauer erklären, was es damit auf sich hat und wie diese Methode in Betriebe übertragen und sinnvoll eingesetzt werden kann?

00:08:58: Also erstens habe ich immer, ich hab das von meinem Englisch Coach gelernt.

00:09:02: Überall außerhalb von Deutschland und das finde ich tatsächlich im passenden Brief heißt das Dynamic Risk Analysis.

00:09:07: Und dann ist es eben nicht Last Minute weil er hat mir gesagt es gibt den Last-Minute Joe und der Last Minute Joe ist immer der, ah ich mache das ganz am Ende eher so dieses, ja hab' ich am Ende noch Zeit für.

00:09:15: deswegen gibt's das im Ausland ein bisschen falsches Bild.

00:09:19: Ich mag dass aber auch für das Thema Last-Manus-Risk Assessment weil es halt dynamisch ist.

00:09:23: Risikoprozesse Prozesse die ich habe sind dynamisch.

00:09:26: sie verändern sich je nachdem wie ich mich fühle, je nach dem wie der Tag so ist.

00:09:30: Und ein Last-Managed Risk Assessment ist in dem Sinne wichtig da sich am Anfang zwar die Risiken analysieren kann aber ich eben nicht weiß wie es die Situation direkt und das muss ja auch mit mir zusammenpassen.

00:09:41: Das heißt ich muss irgendwie diesen Risiken entgegentreten und sagen Ich habe alles was ich brauche!

00:09:47: Was im Alltag häufig passiert ist...ich handel schnell.

00:09:50: Schnelles Denken.

00:09:51: Es gibt von Daniel Cainman, dieses schnelleste Denken langsames Denken und dass ich einfach super schnell reagiere und superschnell Entscheidungen treffe.

00:09:58: Das ist aber sehr fehleranfällig, das habe ich in meiner Zeit sehr oft gelernt nennt sich dann cognitive bias oder Verzerrungen und da kann super viel passieren.

00:10:07: Und deswegen ist dieses last minute risk assessment so wichtig nicht nur weil ich es analysiere sondern weil ich mir kurz die zeit nehme.

00:10:13: Ich gehe einfach...ich gehe nicht von okay's geht los in ich tue es sondern ganz kurz zu sagen stopp Jetzt vielleicht ein Fehler, den ich gemacht habe.

00:10:22: und ich stelle mir mal eine andere Frage.

00:10:24: Es gibt ganz viele Wege das zu machen mit Checkkarten.

00:10:27: es gibt diese Stopfer-Startkarten.

00:10:30: Wir machen sie als Team zusammen, nehmen uns zehn Minuten und nutzen die Intelligenz der vielen.

00:10:35: Beteiligung ist quasi unsere Superkraft und nehme andere Perspektiven dazu.

00:10:39: Das geht dem Betrieben nicht immer aber es geht darum sich Zeit zu nehmen und sich aktiv zu hinterfragen.

00:10:46: Blick nach rechts und links ist alles wie immer.

00:10:47: Yo, gut ich mach das!

00:10:49: Sondern einfach nochmal sagen was wäre das Stimmste was passieren könnte?

00:10:52: Oder was ist heute anders als an den letzten Tagen eine Frage zu stellen die ich nicht einfach so mit yo cool beantworten kann sondern die mich echt ein bisschen challenged auch.

00:11:00: Und meine Ratschlag sie haben gefragt wie man es übertragen kann wäre Beteiligt die Leute.

00:11:05: Ich würde immer sagen nehmt euch die leutung dies geht und geht mit denen zusammen und er arbeitet jetzt mit ihnen weil die Mitarbeitenden selber wissen ganz genau Welche Möglichkeiten habe ich?

00:11:16: Will ich was dabei haben, das kann sich auch vergessen.

00:11:18: oder nehme ich mir irgendwie eine Zahlenfolge in meinem Kopf.

00:11:21: Nehmt mich meine Finger und zähle etwas ab.

00:11:24: aber mit den Mitarbeitenden gemeinsam zu entwickeln hat zwei Vorteile.

00:11:28: erstens es passt perfekt zu dem wie sie's brauchen Und das andere ist eben, Sie haben es selber entwickelt.

00:11:34: Dadurch haben sie eine viel höhere Ownership.

00:11:36: Das heißt, die sind viel mehr drin!

00:11:38: Also das ist viel schwerer zu sagen, nee ich mach' das jetzt nicht.

00:11:41: Sie haben's selber entwickelt, dann ist diese Hürde sehr hoch und deswegen ist diese Akzeptanz auch viel höher wenn sie es selber mitentwickelt.

00:11:47: Auf jeden Fall und Sie haben vorhin auch gesagt, es gibt so Reminder also die einen im letzten Moment noch mal daran erinnern.

00:11:54: Moment, denk nochmal kurz nach... Wenn du es eilig hast, mach langsam.

00:11:57: Also solche Geschichten, dass man das vielleicht auch irgendwie im Betrieb... Ich kenne es aus dem Klettersport und da steht überall an den Kletterwänden Partnercheck, Partnercheck-Partnercheck.

00:12:07: Das ist ja so das Letzte was man macht wenn man losklettert.

00:12:11: Das sind wahrscheinlich alles so Dinge, die eben da helfen können.

00:12:15: Und da kann jeder sein einen Weg finden?

00:12:16: Es gibt Leute, die auf ihren Funk gerätten.

00:12:18: Wir kommunizieren sehr viel über Funk auf ihren funkgeräten gerade Koordinatoren oder ich habe das auch manchmal gehabt.

00:12:22: einfach nochmal ein Marker irgendwie auf dem Funkgerät, der mich immer bisschen daran erinnert bevor es losgeht.

00:12:27: Ah!

00:12:27: Da ist dieser Marker, der erinnerte mich daran... Ich muss jetzt noch mal also irgendwie so ein Reminder zu schaffen.

00:12:32: Das funktioniert aber nicht bei jedem.

00:12:33: dass heißt jeder muss irgendwie seinen individuellen Weg finden.

00:12:36: wie kann ich das am allerbesten machen um wirklich mich daran zu erinnern und mir wirklich kurz die Zeit zu nehmen.

00:12:41: Und das ist eben nicht leicht, im Alltag ist hey mach schnell und wir haben Zeitdruck und es ist überall so.

00:12:46: trotzdem sind es so wertvolle Sekunden und es sind manchmal nur Sekunden.

00:12:50: ich habe ein Unternehmen gehabt bei denen war das Sixty Seconds ist.

00:12:52: das heißt ja einfach dieses nehmt ihr sechste Sekunden da kann nachher keiner sagen du bist zu langsam es ist eine Minute.

00:12:58: natürlich ist eine metaphorische Minute.

00:13:00: sie können auch nur zwanzig Sekunden sein die kann auch mal drei Minuten sein.

00:13:03: aber um's den Leuten einfach leichtzumachen die Hürde gering zu halten und dass was sich Das Ding von standleuten lernen wir uns damals auch entwickelt nach meinem unfall also ich für teams mit denen ich arbeite.

00:13:14: Und genauso mache ich das in unternehmen auch gehe hin und sage was alltag und ich challenge die mit stand, und sie entwickeln darauf ihre eigenen sachen einfach dieses mal aus einer perspektive das betrachten und einfach mal sich selber da rein fühlen.

00:13:28: Da kommen wir auch gleich nochmal etwas genauer hin.

00:13:32: Ich schaue aber, Sie spielen schon die ganze Zeit in Ihrer Hand mit einem Werkzeug würde ich jetzt mal so sagen wo ich ehrlich gesagt sagen muss – ich weiß gar nicht was das ist!

00:13:44: Wir bitten ja unsere Gäste immer etwas mitzubringen, was mit unserer Thematik zu tun hat und es geht hier darum von Standteams für den Arbeitsschutz zu lernen.

00:13:54: Beschreiben sie doch mal, was Sie da mitgebracht haben?

00:13:57: Also es ist ein Leatherman, also ein Multi-Tool.

00:14:00: Ein Multi-tool ist ein Werkzeug wo an einem Gerät ganz viele Werkzeuge dran sind und tatsächlich haben... ich kenne keinen Stuntmann oder keine Stuntfrau die so einen Ding nicht am Mann hat weil das eben dafür da ist.

00:14:12: irgendwelche Dinge verändern sich irgendwas noch da und ich muss mal kurz braucht man kurz eine Zange oder ich brauche mal irgendetwas?

00:14:18: und dafür ist dass da darüber hinaus auch noch Gaffertape.

00:14:20: aber ich wollte jetzt nicht mein komplettes Setting hier mitbringen.

00:14:23: Aber das Schöne dabei ist und es ein gutes übertragbares Ding, weil es eben nicht alles planbar ist.

00:14:29: Wenn ich wüsste, ich bräuchte immer einen schraubenzieher oder wirklichen schraubenzieher dabei haben.

00:14:32: aber es gibt innerhalb von Situationen kurz vor Risiko in den Situationen... Ich weiß nicht genau was es ist!

00:14:38: Und manchmal ist es halt ein Werkzeug, was ich brauche.

00:14:41: Manchmal sind Werkzeuge aber auch Tools die ich im Kopf nutze, Kommunikation und ich braue ganz viele Tools um in Situationen, die unvorhersehbar sind zu reagieren.

00:14:50: Und das macht auch Unger mit Risiken aus!

00:14:51: Das kann Risiken nicht einhundert Prozent planen.

00:14:53: Ich kann sie nicht alles einhundert Prozent safe machen.

00:14:56: Es besteht immer ein Restrisiko und dafür ist ein Multitool ob es was haptisches ist oder etwas was in meinem Kopf ist, was ich benutzen kann.

00:15:03: Ein total gutes Ding, wie Sie schon gesagt haben... Was kann man davon lernen, um das zu übertragen?

00:15:10: Also nicht ein Colt für alle Fälle sondern einen Leatherman.

00:15:12: Und würden Sie empfehlen?

00:15:15: Am

00:15:15: Set habe ich es immer dabei und es gibt immer wieder Situationen, muss mal kurz einen Faden durchgeschnitten werden.

00:15:20: Es ist irgendwas im Weg, irgendwas muss mal hin womit wenn die gerechtet haben lässt sich schnell regeln und wird dann halt nichts zum großen Problem.

00:15:26: Das kann genauso im Arbeitsschutz im Alltag sein, irgendwas ist und da brauche ich eine Lösung für.

00:15:30: Ich muss irgendwie einen Plan haben oder zumindest ein Toolkit, ein Werkzeugkasten wie man auf Deutsch uns schon sagt Wo ich ja verweise, ich greife da rein ab das richtige Tool.

00:15:39: Es ist eine Kommunikation, es ist ein Meeting was sich allen berufe oder sowas und dass das was man sehr gut übertragen kann.

00:15:44: Jetzt wollen wir noch vielleicht ein bisschen auf einen anderen Aspekt zu sprechen kommen.

00:15:48: Kommunikations ist ja das A&O Wir haben's ja auch schon gehört für eine sichere Zusammenarbeit auch ins Dantteams.

00:15:56: Was können Unternehmen in Bezug auf Kommunikion von ihrer Branche lernen?

00:16:00: Und jetzt wieder die Führungskräfte.

00:16:02: welche Rolle spielen da die Fährungskräfte?

00:16:05: Also ich bin eine riesengroße Rolle.

00:16:07: Die sind die entscheidenden Personen, um die es geht wenn es um das Thema Kommunikation im Risiko geht weil am Ende orientieren sich Mitarbeiter an den Führungskräften.

00:16:17: Am ende wollen Führungskräfte dass auch Leute in der Regel produktiv sind aber auch sicher arbeiten Und das muss doch kommuniziert werden.

00:16:24: Was bei uns in der Branche so ist, es ist halt Führung durch Kontext.

00:16:26: Das heißt geht darum, dass ich den Mitarbeitenden nicht sage was sie tun sollen sondern dass Sie meine Erwartungshaltung kennenlernen, dass Sie einfach wissen, was erwarte ich von Ihnen?

00:16:35: Wenn erwarte Ich, dass der Stand sicher, dass die drei Wochen das Ergebnis haben und dann ziehen Sie los und Sie wissen ganz genau, was Sie dafür tun müssen oder auch nicht und deswegen eigenentscheidungsfrei Räume.

00:16:45: Das hilft Menschen an der Fläche oder auf der Flächen arbeiten sich weiterzuentwickeln.

00:16:52: Weil sie eben nicht nur, ich habe hier eins zwei drei sondern die treffen selber Entscheidungen und ich kann eine bessere Entscheidung treffen wenn ich es selbst auch so ein bisschen lerne.

00:16:59: Zweitens ist bei ganz vielen Unternehmen so ist dieses gemeinsame Verständnis in der Kommunikation.

00:17:05: Das sind Spreche muss ich dafür sorgen dass ich ihre Sprache spreche.

00:17:09: das ist nicht nur eigentlich deutsch polnisch italienisch sondern es ist eben auch die Art und Weise wie ich rede.

00:17:16: Kommunikation ist ein super vielfältiges Feld.

00:17:18: Aber es geht darum, dass ich mir Gedanken machen muss wie verstehen Sie was ich Ihnen mitteilen möchte?

00:17:23: Hätte ich jetzt in Stand Kollegen gegenüber sitzen würde ich ganz anders sprechen für die vielen Fachbegriffe benutzen.

00:17:28: wir wollen aber ganz andere Dinge sprechen und dann würden sie zuhören und sie wahrscheinlich nichts verstehen.

00:17:32: Und trotzdem würde ich das gleiche sagen.

00:17:34: Deswegen ist es für mich wichtig und deswegen ist die Perspektive wichtig als Führungskraft.

00:17:38: Als Standmänner, als Standfrau muss ich dafür sorgen, dass die anderen mitbekommen was ich da möchte.

00:17:44: Und das dritte ist, und das finde ich mit der entscheidenden.

00:17:47: Häufig steht dann immer bei Teams ja Kommunikation ist wichtig!

00:17:50: Ich finde Austausch ist wichtig also Kommunikations nicht nur KommunikATION!

00:17:54: Ich kann auch Anweisungen geben dass es auch Kommunikacion aber es geht immer um Austauschs Feedback einzuholen.

00:17:59: Ich teile was und nehme Feedback an und lobe auch mal und kriege Feedback.

00:18:04: Also wirklich dieses Feedback geben sich auszutauschen über Themen auch mal neugierig zu sein.

00:18:09: Hey was machst du?

00:18:10: Warum machst du das denn gerade

00:18:11: so?!

00:18:11: Und nicht, Herr Verschwendeste wieder Zeit.

00:18:13: Sondern einfach zu verstehen warum macht ihr das gerade?

00:18:15: Es ist total spannend und es geht nur über Kommunikation.

00:18:18: Anders funktioniert das nicht.

00:18:19: Das ist was, was wir täglich leben.

00:18:21: Wir sind permanent im Austausch.

00:18:22: Ich habe das letztens auf einem Event erlebt, ein Stuntieb lange nicht gesehen, kommen wir zusammen... ...und es geht weniger um, ah weißt du noch damals voll doof oder das war doof, es geht immer um.

00:18:31: Boah cool!

00:18:31: Weißt du auch

00:18:32: das?!

00:18:33: Wie können wir das entwickeln?

00:18:34: Es ist neugier, dieser Antrieb immer besser zu werden.

00:18:37: Darüber zu sprechen, kreativ zu sein und Dinge zu entwickeln.

00:18:40: Das ist das was wir in der Kommunikation machen, wofür wir Kommunikations nutzen.

00:18:43: Und das macht es mega wertvoll diesen positiven Weg nach vorne.

00:18:47: Und wie kann ich das weiterentwickeln?

00:18:49: Ich finde das ja auch auf Augenhöhe statt und das ist keine Einbahnstraße.

00:18:53: Also Austausch finde ich ein sehr gutes... sehr gutes Wort, fast noch besser als Kommunikation.

00:18:59: Genau und da hilft Kontext halt.

00:19:01: Ich mache eben nicht nur so, mach das mal so, sondern ich gebe ihm Kontext, dann kann ich auch ein Feedback bekommen und dann treffe ich eigene Entscheidungen.

00:19:07: Und ich gebe mir im Endeffekt Verantwortung der Person.

00:19:10: Das heißt die Person bekommt für mich Verantwortung.

00:19:12: Und das ist toll!

00:19:14: Das ist wichtig weil dadurch sind sie drin.

00:19:16: Dadurch treffe sich viel bessere Entscheidungen wenn ich selber weiß hey, das meine Verantwortung.

00:19:22: Skill in the game!

00:19:24: Genau.

00:19:26: Wenn jetzt selbst die Arbeit eines Standteams sicher gestaltet werden kann, wie wir gerade gehört haben, dann zeigt das ja, wie viel durch Vorbereitung Austausch – ich sag' gar nicht mehr Kommunikation, sondern Austausche und Verantwortung für andere auch möglich ist!

00:19:40: Haben Sie vielleicht noch mal so ein paar konkrete Do's & Don'ts oder Beschäftigte um Risiken besser zu managen?

00:19:49: Ich habe in meiner Zeit gerade am Anfang gelernt, dass gerade in Meetings Weil bei mir beim allerersten Meeting war so ein Kreativ-Meeting, wie man stand geplant wurde und da war ich noch Praktikant.

00:19:59: Und eine der ersten Fragen war Holger was sagst denn du dazu?

00:20:02: Ich habe immer gesagt so hey, ehemaliger Physiotherapeut keine Ahnung und dann hieß es nein hauch aus!

00:20:09: Das finde ich total wertvoll.

00:20:10: das finde ich sollte viel mehr Teil den Unternehmen und Organisationen sein dieses Leute auch mal einfordern und in dem Meeting nicht zehn Leute sitzen zu haben drei sagen etwas und nachher haben alle davon partizipiert sondern Jeder der im Meeting ist, bringt sich ein.

00:20:22: Jeder kriegt einen kleinen Slot auch mal Raum zu geben und vor allem konstruktiv mit Feedback umzugehen und konstruktive mit Ideen umzugehnen.

00:20:29: Und Leute sind da sehr sensibel, soweit sie das Gefühl haben so, ah es war jetzt eine doof Idee und die Leute gucken schon doof und können nur Blicke sein.

00:20:36: Funktioniert das schon nicht?

00:20:37: Deswegen muss man dann klein und immer wieder anfangen gerade als Führerskraft hat man eine große Verantwortung eben auch zu sagen hey das fand ich gut gute Idee, egal was die anderen sagen, gute Idee und da haben wir daraus gelernt auch wieder Kontext zu geben Und das ist dann total wertvoll.

00:20:50: Deswegen würde ich das Führungskraft immer mitgeben, sprecht mir den Leuten.

00:20:54: Das heißt, mit den Leuten in den Austausch zu gehen und auch mal wirklich zuzuhören.

00:20:58: Das ist sowohl für Arbeitssicherheit als aber eben auch Health also Gesundheitsbereich.

00:21:03: Leute kommen wieder sind gerade ein erster Betrieb.

00:21:05: Wie geht es dir hier?

00:21:06: Wie ist es dir gegangen?

00:21:07: Es geht quasi um die Connection.

00:21:08: Und als Führungskraft auch mal zu sagen Ja, das war von mir eine blöde Idee oder einfach mal sich selber mal kritisch zu hinterfragen Und eben auch mal nicht immer zu sagen, hey ich bin der Superman.

00:21:18: Ich bin die Führungskraft.

00:21:19: Sondern erst war von mir mal Danke und sehe sich ähnlich und auch mal Fehler einzugestehen.

00:21:25: Und das macht super viel aus!

00:21:27: Und ich würde immer dazu raten mehr die Leute beteiligen in Entscheidungen, Gefährdungsbeurteilungen... In Prozessen.

00:21:35: Immer mal, es muss nicht das große Meeting sein mit fünfzig Leuten und man entwickelt was.

00:21:39: Das ist einfach das eine Gespräch.

00:21:41: Ey wir planen hier gerade die Halle um.

00:21:43: Was würdest du dir denn wünschen?

00:21:44: Also was wäre denn das, was du brauchen würdest.

00:21:46: Das ist immer wieder beim Anfang, beim System.

00:21:48: Wenn das System verändert wird die Leute fragen, die Leute wissen was es ist und deswegen ist das unsere Superkraft.

00:21:53: Das kann auch die Superkraft von Unternehmen sein eben diesen Risikoprozess zu leben.

00:21:58: und deshalb würde ich öfter Leute mal fragen, was siehst du denn für Risiken in deinem Alltag um die Leute dazu zu befähigen genau das zu machen?

00:22:04: Dritte Sache hätte ich noch, komme ich ein bisschen bei Ihnen im Klettern.

00:22:07: Und das wäre eine Sache einfach als Impuls.

00:22:09: Es gibt dem Unternehmen so viele Leute die Motorrad fahren, die klettern und tauchen solche Leute mal in der Unterweisung zu nehmen und zu sagen hey kannst du nicht mal einen zehn Minuten Slot kurz vorbereiten?

00:22:18: Das muss nicht immer der also Externe sein den man da einkauft sondern einfach dass die Erfahrung teilen beim Kletters Body beim Tauchen Body.

00:22:27: Also wie gehe ich damit um?

00:22:28: Wie funktioniert Sicherheit da?

00:22:29: Einfach eine andere Perspektive zu bringen einen Kunden von mir denken, der immer gesagt hat Arbeitsschutz wie Staubwischen bis am einen Ende fertig fängst du am anderen wieder an.

00:22:39: und das ist eben so.

00:22:39: Es braucht immer wieder Impulse die so unterschiedlich sind wie möglich und da können Mitarbeiter der Häfen, Führungskräfte helfen und damit teilt man einfach auch nochmal was und es bringt enger zusammen.

00:22:51: Ich habe ja vorhin nach Do's & Don'ts gefragt.

00:22:54: wir haben jetzt fantastische Do's gehört.

00:22:56: Haben sie auch noch vielleicht ein Donut?

00:22:59: Ja ich glaube Was es braucht bei den Dones wäre tatsächlich, wenn ich's wieder von eins bin sehr positiv.

00:23:04: Ja das ist auch gut so.

00:23:06: Deswegen sehe ich immer ja dieses was sollte man tun.

00:23:09: Ich würde auf jeden Fall davon wegtreten dieses mal schnell schnell also diesmal schnell schnell zu machen und das würde bei uns auch total in die Hose gehen.

00:23:19: Und ich finde was ein Don't is.

00:23:21: Es ist ein bisschen komplexer, es zu sagen, Entscheidungen zu treffen ohne sich darüber klarzusehen dass man skin in the game hat.

00:23:28: Und das gilt gerade für Leute die im Büro sitzen, die aber irgendwo Einfluss auf das nehmen was in der Halle passiert und die häufig sich selber aus der Verantwortung nehmen.

00:23:36: also häufig sind die ja sie sind dann so irgendwo dann im Bürow und trotzdem den großen Einfluß auf Prozesse, auf Strukturen und sich darüber bewusst zu sein, dass eben Skin In The Game da ist und eben nicht nur zu sagen ich mache das jetzt und dann passt das.

00:23:49: Da fällt mir noch etwas weiteres ein.

00:23:50: gerade für Fürstkräfte Geht es darum, seinen Entscheidungen im System zu sehen und nicht nur Entscheidungen für sich selber zu treffen.

00:23:56: Damit bin ich damals auch mal... Ich mache auch viel so mit Banken, Risikoprojekten und Projektrisiken.

00:24:01: Und da geht's immer darum dass viele Leute Entscheidungen treffen die für sie selber am besten sind.

00:24:05: Ob das Risiko ist oder nicht und dann betrachtet man häufig sein eigenes Risiko.

00:24:09: Behalte ich meinen Job?

00:24:10: Ist meine Förderung gefährdet oder ähnliches und ist total schön!

00:24:14: Am Ende bringt das Unternehmen die Organisation des Team nicht nach vorne.

00:24:17: Am Ende wird es immer nur für einen selber cool sein und so wird nichts nach vorn kommen.

00:24:21: Deswegen würde ich mir wünschen, eben nicht dieses Ich treffe Entscheidungen, die für mich am besten sind sondern geht's wieder um team.

00:24:28: So haben wir ja mal angefangen.

00:24:29: Genau!

00:24:30: Es geht ums Team.

00:24:30: Es geht immer dieses Team mitdenken, um die Leute, die skin in the game haben oder auch zu denken und irgendwie zu versuchen in der Organisation dass auch andere Leute ihre Hand in die Maschine halten können, trotzdem das Gefühl haben dass sie Scan In The Game haben und das würde ich mir wünschen.

00:24:47: Ja dann bedanke ich mich ganz herzlich weil Ihnen Holger Schumacher, dass Sie bei uns zu Gast waren und uns auch in diese Welt mitgenommen haben und diese Welt auch wunderbar auf den Arbeitsschutz übertragen haben.

00:24:59: Und wir freuen uns, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wenn Sie uns auf dem Podcast-Kanal Ihrer Wahl abonnieren und uns eine Bewertung oder einen Kommentar.

00:25:08: Und gerne auch Fragen dalassen!

00:25:10: Weiterführende Informationen finden sie auch in den Shownotes unter ethem.bgeethem.de.

00:25:18: Herzlichen Dank nochmal, Holger Schumacher.

00:25:19: Das

00:25:19: war großartig, gerne!

00:25:21: Und unsere drei Takeaways aus diesem Gespräch sind erstens.

00:25:26: Mitarbeitende sollten Rituale haben, im letzten Moment vor der Tätigkeit noch einmal die Sicherheit zu checken oder anders gesagt Last-Minute Risk Assessment und jeder sollte auch die Rückendeckung haben, die Notbremse zu ziehen.

00:25:41: Zweitens nutzen sie die Superkraft!

00:25:44: Beteiligen Sie die Mitarbeitenden in so vielen Prozessen wie möglich.

00:25:50: Kommunikation ist das A und O, vor allem in den Austausch zu gehen.

00:25:57: Ganz

00:26:01: sicher!

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