Ganz nah dran: Kommunikation für Sicherheitsbeauftragte

Show notes

In Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten ist die Rolle des Sicherheitsbeauftragten gesetzlich verankert: Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter ist neben der regulären Tätigkeit ehrenamtlich für den Arbeitsschutz aktiv. Und ist so einerseits mittendrin im Arbeitsalltag und sieht Risiken dort, wo sie entstehen – hat andererseits aber keine direkte Weisungsbefugnis. Sibe können Gefahren bei ihren Kolleginnen und Kollegen oder ihrer Führungskraft somit zwar ansprechen, aber keine Regeln aufstellen, um sie final zu beseitigen. Wie sich diese Lücke schließen lässt und was Sibe brauchen, um ihre Aufgabe erfolgreich ausführen zu können, bespricht Moderatorin Katrin Degenhardt in dieser Folge von „Ganz sicher“ mit Dr. Renate Mayer, Kommunikationswissenschaftlerin und Expertin für Arbeitsschutzkommunikation. Sie erklärt, wie Sicherheitsbeauftragte durch gute Kommunikation die Sicherheitskultur im Unternehmen einen großen Schritt nach vorn bringen können – und welche Rolle Führungskräfte dabei spielen. Denn Unterstützung von oben ist das A und O.

Der Gast: Dr. Renate Mayer ist Kommunikationswissenschaftlerin und Expertin für Arbeitsschutzkommunikation. Sie berät Unternehmen, begleitet Sicherheitsbeauftragte und Führungskräfte und schult den wirksamen und respektvollen Umgang mit dem Thema Sicherheit. Früher war sie selbst als Sibe tätig und weiß somit, wo Fallstricke lauern und was notwendig ist um das Ehrenamt sinnvoll ausführen zu können: zügig handeln, fragen statt belehren und Unterstützung durch die Führungskraft gegebenenfalls aktiv einfordern. Das Thema: Zum Weiterlesen: Im Web: Sicherheitsbeauftragte Mehr Infos: arbeit & gesundheit – Das Magazin für Sicherheitsbeauftragte etem-Artikel zum Thema Sibe: Frischer Wind fürs Unternehmen Broschüre: DGUV-Information Sicherheitsbeauftragte Über unseren Gast: Website Dr. Renate Mayer Das Magazin: Die aktuelle Ausgabe der „etem“ steht immer unter etem.bgetem.de bereit. Sie wollen ältere Ausgaben lesen? Zum Archiv bitte hier entlang. Die BG ETEM Wer steckt hinter diesem Podcast? Die BG ETEM (Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse) ist die gesetzliche Unfallversicherung für rund vier Millionen Menschen in mehr als 200.000 Mitgliedsunternehmen. Zur offiziellen Website: www.bgetem.de

Show transcript

00:00:00: Beratungsresistente, Kollegen, wenn man da nicht weiterkommt, sind mehr Aufgabe für eine Führungskraft als ein Diplomatieprojekt für die Sicherheitsbeauftragten.

00:00:10: Ganz sicher.

00:00:11: Der Podcast für Menschen mit Verantwortung.

00:00:19: Ganz sicher, so heißt der Podcast der BG ETEM.

00:00:23: Wir wollen, dass Menschen sicher sind, bei der Arbeit und auch auf dem Arbeitsweg.

00:00:28: Wie das gelingt, was Unternehmen tun, damit ihre Leute gesund bleiben, Herausforderungen und Lösungen im Arbeitsschutz, darüber spreche ich mit meinen Gästen.

00:00:37: Ich bin Katrin Degenhardt, Moderatorin und Gastgeberin und jetzt geht's los.

00:00:43: In Unternehmen mit mehr als zwanzig Beschäftigten ist die Rolle von Sicherheitsbeauftragten gesetzlich fest verankert.

00:00:51: Dabei handelt es sich um Kolleginnen oder Kollegen aus dem Team, die zusätzlich zu ihrer regulären Tätigkeit ehrenamtlich für den Arbeitsschutz aktiv werden.

00:01:00: Und das ist auch sinnvoll, denn sie sind mittendrin im Arbeitsalltag und entdecken risikend dort, wo sie entstehen.

00:01:07: Aber statt formaler Autorität sind Fingerspitzengefühl und gute Kommunikation Ihr wichtigstes Werkzeug.

00:01:15: Und genau an diesem Punkt setzt Dr.

00:01:17: Renate Mayer an.

00:01:19: Als Kommunikationswissenschaftlerin und Expertin für Arbeitsschutzkommunikation berät sie Unternehmen, begleitet Sicherheitsbeauftragte und Führungskräfte und schult den wirksamen und respektvollen Umgang mit dem Thema Sicherheit.

00:01:33: Und sie erklärt uns heute, wie gelebte Kommunikation eine Sicherheitskultur fördert, in der Menschen sich aktiv einbringen und wo Verantwortung selbstverständlich wird.

00:01:44: Schön, dass Sie da sind, Frau Dr.

00:01:45: Mayer.

00:01:46: Hallo, ich freue mich, hier zu sein.

00:01:48: Frau Dr.

00:01:48: Mayer, Kommunikation und Arbeitssicherheit, das sind für Sie eine Herzensangelegenheit.

00:01:54: Sie haben ja sogar ein Buch speziell für Sicherheitsbeauftragte geschrieben.

00:01:59: Wie sind Sie überhaupt zu dem Thema gekommen?

00:02:01: Und was liegt Ihnen daran so am Herzen?

00:02:04: Also, wie bin ich zu dem Thema gekommen?

00:02:06: Zum einen, ich war selbst fünf Jahre Sicherheitsbeauftragte.

00:02:11: Ich war auch fünf Jahre selbstführungskraft und habe Labore geleitet in meinem ersten Beruf, der Papieringenieurin.

00:02:18: Ich habe auch Verfahrenstechnik studiert.

00:02:20: Das heißt, ich kenne das Thema von beiden Seiten und das sind ja auch die zwei Akteure, die sehr gut zusammenarbeiten sollen in Unternehmen, eben die Sicherheitsbeauftragten und die Führungskräfte.

00:02:31: Und ich habe allerdings dann den Shift gemacht in der wachsenden Bildung und habe sehr, sehr viel Seminare gehalten für Sicherheitsbeauftragte, häufig im Auftrag von Berufsgenossenschaften.

00:02:43: auch Kommunikation als Schwerpunkt gehabt in den Seminaren.

00:02:48: Und wir haben da so viel gelernt in der Zeit, dass ich mir gedacht habe, eigentlich müsste man alles, was wir da gelernt haben und Erfahrungen an positiven Best Practice-Beispielen, was wir da gehoben haben.

00:02:58: Das muss man einfach mal aufschreiben und allen zur Verfügung stellen.

00:03:01: Und das habe ich dann gemacht.

00:03:02: Das Buch ist im Jahr zweieinfünfzehn der Schienen eben Kommunikation für Sicherheitsbeauftragte.

00:03:07: Und dadurch, dass ich das Amt eben selber auch mal ausgeübt habe einige Jahre, weiß ich, dass man sich da so manchen Zahlen ausbeißen kann.

00:03:15: Und damit das eben ja mit die Tipps unter die Leute kommen.

00:03:19: Deswegen habe ich das damals gemacht.

00:03:21: Ja, und deswegen sind Sie ja auch jetzt hier bei uns im Podcast.

00:03:24: Darüber freuen wir uns sehr.

00:03:25: Viele Menschen übernehmen ja die Aufgabe als Sicherheitsbeauftragter oder Sicherheitsbeauftragter ehrenamtlich, also zusätzlich zu ihrer regulären Tätigkeit.

00:03:36: Sehen Sie da einen Zusammenhang gerade aus Ihrer Erfahrung heraus natürlich zwischen innerer Motivation und der Bedeutung dieser Rolle im Betrieb?

00:03:44: Ja.

00:03:45: Also erstmal, ich glaube nicht, dass es viele sind, sondern alle.

00:03:49: Es ist grundsätzlich ein Ehrenamt und das gilt für alle.

00:03:52: Und wenn man in den Seminaren reingehört hat, werden zu Beginn immer gerne die Frage gestellt, wie sind sie denn Sicherheitsbeauftragte geworden?

00:03:59: Und dann gab es immer so einen Schnitt, die eine Hälfte hat angefangen zu grinsen, hat gesagt, ich habe nicht schnell genug weggeguckt.

00:04:06: Und die andere Hälfte sind dann wirklich die Menschen, die sagen, ich bin motiviert, ich möchte mich hier einbringen, ich möchte mich engagieren.

00:04:12: Das sind Themen, die mich sowieso interessieren.

00:04:15: Ich mache das gerne.

00:04:16: Also es gibt beides.

00:04:18: Und warum sind Sicherheitsbeauftragte denn für Unternehmen so wichtig?

00:04:22: Die sind deshalb so wichtig, weil ab einer bestimmten Unternehmensgröße die Führungskraft, die ja verantwortlich ist, die Arbeitsbedingungen vor Ort zu gestalten, die kann nicht jeden Tag überall sein.

00:04:32: Das heißt, die ist abhängig davon, dass es jemanden gibt.

00:04:35: der die Verhältnisse vor Ort kennt, der die einschätzen kann, der selbst diese Tätigkeiten ausführt, das Werkstück selber auch mal in der Hand hat, die Kollegen kennt und einschätzen kann, die Augen und Ohren offen hält.

00:04:46: Und genau dafür sind sie einfach enorm wichtig.

00:04:49: Man spricht davon fachlicher, ruhemlicher, zeitlicher Nähe, die die Sicherheitsbeauftragten haben sollen vor Ort.

00:04:55: Und insofern ist das ein möglichst ganz wichtiges Unterstützungs... Element für Führungskräfte für den Arbeitsschutz.

00:05:03: Jetzt gibt es ja immer so ein bisschen dieser Begrifflichkeitssalat, deswegen wollen wir das noch mal ein bisschen aufdröseln.

00:05:09: Worin unterscheidet sich ein Sicherheitsbeauftragter oder eine Sicherheitsbeauftragte von einer Fachkraft für Arbeitssicherheit?

00:05:17: und warum braucht es auch diese beiden Perspektiven?

00:05:21: Die Fachkraft für Arbeitssicherheit, die ist ja zum Beispiel, wenn die Betriebe kleiner sind, gar nicht im vorhandenen Betrieb, sondern die wird von einer externen Fachperson, die den Betrieb regelmäßig betreut, besucht, bei der Gefährungsbeurteilung hilft.

00:05:34: Also ist es eben häufig eine externen Person, die das Unternehmen unterstützt.

00:05:38: Größeren Unternehmen hat man eine Fachkraft für Arbeitssicherheit, die intern angestellt ist.

00:05:44: Einmal daran unterscheidet sich das.

00:05:46: Also eine Fachkraftverarbeitssicherheit unterstützt ebenfalls den Unternehmer, hat aber viel mehr Verantwortung, nämlich für die fachliche Korrektheit ihrer Beratung.

00:05:56: Also die müssen auch dafür gerade stehen, was sie dem Unternehmer der Unternehmerinnen raten.

00:06:03: Die Beratung muss fachlich korrekt sein.

00:06:05: Und sie unterstützen bei der Gefährdungsbeurteilung zum Beispiel, die eigentlich auch Unternehmersache ist, aber da sind die Fachkräfte für Arbeitssicherheit viel stärker eingebunden.

00:06:15: Es ist tatsächlich so, dass Leinen das häufig vermischen.

00:06:17: Ich habe einen Bekannten, der hat einen Ingenieurbüro und dann wird da oft vorgestellt und sagt, ja, heute ist wieder unser Sicherheitsbeauftragter im Haus.

00:06:24: Und der hat sich da manchmal schon dafür entschieden, das einfach so zu lassen, weil für manche ist es einfach echt schwierig zu unterscheiden.

00:06:30: Ja, deswegen habe ich die Frage auch gestellt, weil ich das auch immer wieder mitkriege, dass diese Begrifflichkeiten und natürlich auch die Aufgabenstellungen einfach verwechselt oder vermischt werden.

00:06:41: Sie betonen ja immer wieder, dass Kommunikation für Sicherheitsbeauftragte das wichtigste Werkzeug ist.

00:06:47: Warum spielt sie so eine zentrale Rolle?

00:06:50: Also ich sag mal so, eigentlich ist sie für alle Akteure im Arbeitsschutz das wichtigste Werkzeug, für die Sicherheitsbeauftragte aber ganz besonders, weil die eben diese Weisungsbefugnis nicht haben.

00:07:00: Das heißt, sie können durch nichts anderes auf ihre Kolleginnen und Kollegen einwirken, als durch das persönliche Gespräch.

00:07:07: Und das sollten sie möglichst wirksam führen.

00:07:10: Ja, macht ja auch nicht in ganzen Tagzeit.

00:07:14: Und insofern lohnt es sich da absolut, den Fokus draufzurichten und sich da fit zu machen, Tipps und Tricks zu holen, damit das gut funktioniert.

00:07:21: Damit Sicherheitsbeauftragte ja ihre Aufgabe wirksam ausfüllen können, benötigen sie ja auch den Rückhalt durch ihre Führung.

00:07:29: Welche Unterstützung ist denn aus ihrer Sicht notwendig, damit sie dann auch in ihrer Rolle handlungsfähig sind und auch Wirkung entfalten können?

00:07:38: Also das A und O, wenn die Führungskraft nicht hinter den Sicherheitsbeauftragten steht, dann stehen die eigentlich allein auf weiter Flur.

00:07:44: Das kann enorm viel Frust erzeugen.

00:07:46: Und jetzt mal positiv gesprochen, wenn die Führungskraft sich hinstellt und sagt, hey, das ist jetzt die Renate und die Katrin, die sind bei uns Sicherheitsbeauftragte, das ist total wichtig, was sie für uns leisten.

00:07:56: Manchmal werden die ja dann doch auch bei Unterweisungen herangezogen.

00:08:00: Also die Führungskraft kann auch... den Appell, den Wunsch direkt aussprechen.

00:08:03: Ich wünsche mir, dass ihr auf sie hört.

00:08:05: Ich wünsche mir, dass ihr denen auch mitteilt, wenn ihr irgendwie was seht, was wir verbessern können in Richtung Sicherheit und Gesundheitsschutz.

00:08:12: Und das ist ganz, ganz wichtig, dass alle Mitarbeitenden hier von der Führungskraft entsprechend angesprochen werden, die Sicherheitsbeauftragten zu unterstützen.

00:08:21: Es gibt auch trennende Kommunikation.

00:08:23: Ich habe den Satz auch selbst mal so gehört, das ist jetzt unser Sicherheitsvorzieher, die kümmert sich um.

00:08:28: Und dann sind es, dann ist es... der Siebel oder die Siebel und alle anderen.

00:08:33: Also nicht versuchen, nicht trennen zu kommunizieren, sondern immer darauf hinzuweisen.

00:08:39: Es ist zwar gewisserweise so primus inter pares mit einem besonderen Amt, aber immer mehr wir als wir und die.

00:08:48: Genau.

00:08:49: Und auf jeden Fall ein Rückhalt sein.

00:08:50: Auf jeden Fall.

00:08:51: Sie sagen,

00:08:52: dass Sicherheit durch gelungene Kommunikation und eben kollegiale Kooperation zu einer Selbstverständlichkeit werden kann.

00:09:00: Aber wie erreicht man auch eine Haltung innerhalb des Teams?

00:09:06: Da muss man auch mal ein bisschen das Gesamtsystem anschauen, wie das überhaupt im Unternehmen gelebt wird.

00:09:12: Es gibt ja verschiedene theoretische Zugänge zu Reifegraden von Sicherheitskulturen, wenn man in einem Unternehmen arbeitet, dass sich darum kümmert, dass alle Regeln erfüllt sind und dass, wenn die Aufsichtsperson mal kommt, dass es wenig zu Meckern gibt und dass alles erledigt ist, dann wird man wahrscheinlich einen anderen Stand haben als Sicherheitsbeauftragter, als jemand, der eine proaktive, positiv vorgelebte Sicherheitskultur im Unternehmen metaboliert hat.

00:09:35: Also ich glaube, da ist immer ganz mitentscheidend, was ist außen rum?

00:09:40: Wie wird es in der Abteilung organisiert gelebt?

00:09:43: Wie oft wird über das Thema Arbeitssicherheit generell gesprochen?

00:09:45: Oder geht es doch wieder nur in Produktivität und KPI's und so?

00:09:50: Also man kann an der Kommunikation insgesamt auch sehr viel ablesen, wieder Stellenwert von Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen ist.

00:09:58: Sie haben uns ja heute auch einen Gegenstand wie jeder unserer Gäste und Gästinnen mitgebracht, die natürlich, also dieser Gegenstand hat natürlich was mit unserer Thematik zu tun und ich schiele gerade mal so ein bisschen rüber.

00:10:11: Sie haben uns quasi so ein, ich beschreib's mal für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, so ein kleines Verkehrshütchen, diese orange-weiß-gestreiften Hütchen, die man überall sieht, wo irgendwie eine Gefahr lauern könnte, werden die aufgestellt werden, aber auch so zum Beispiel als Tor verwendet, also sie vielfältig angewendet.

00:10:30: Das haben sie uns mitgebracht und was verbinden sie jetzt damit?

00:10:34: Ich habe jetzt hier so ein Kegel in der Hand und ich weiß gestreift, jeder kennt es, man nennt es auch Pylon, bin dann totaler.

00:10:40: Pylonen-Fan.

00:10:41: Ich habe auch ein Pylonen-Kostüm für einen Straßenfasching.

00:10:45: Also mannsgroß, Fraugroß kann man sich in so ein Pylonen-Kostüm stürzen.

00:10:50: Pylonen haben die großartige Eigenschaft.

00:10:53: Sie fallen auf.

00:10:54: Jeder versteht sofort die Botschaft.

00:10:56: Achtung, hier ist irgendwas.

00:10:57: Ich muss rechts, links dran vorbei oder so.

00:11:00: Ich habe schon meinen ganzen Karnevalstuck umgelenkt.

00:11:03: Da waren wir zu dritt in dem Kostüm unterwegs.

00:11:05: Warum ich den mitgebracht habe, das hier ist ein spezieller Pylon, das ist ein Radiergummi.

00:11:09: Und ich wünsche mir für viele Sicherheitsbeauftragten, dass sie manchmal so ein Radiergummi hätten, wenn mal ein Gespräch nicht funktioniert hat, dass man das dann vielleicht ausbessern kann.

00:11:18: oder wenn die Führungskraft mal sich ganz arg sträubt gegen Verbesserungen im Unternehmen, die was kosten oder so.

00:11:25: Das man auch mal ein Hütchen hinstellen kann und sagt, hier kommt es jetzt mal nicht mehr dran vorbei an dieser Entscheidung, liebe Führungskraft.

00:11:32: Insofern, also Pylone ist für mich ein ganz kraftvolles Symbol und aussagefähig.

00:11:36: Es passt wunderbar zum Amt.

00:11:38: der Sicherheitsbeauftragten.

00:11:40: Deswegen habe ich mich zum Mitbringen dafür entschieden.

00:11:43: Wunderbar,

00:11:43: ein sehr, sehr schönes Symbol auch für die Funktion unserer Siebe.

00:11:51: Sicherheitsbeauftragte sind ja in erster Linie Teammitglieder und wir haben vorhin schon gehört, besitzen keine Weisungsbefugnis.

00:12:01: Welche Chancen entstehen denn aus dieser Nähe zum Team?

00:12:04: und aber welche Hürden können auch daraus erwachsen?

00:12:09: Also sagen wir, die Weisungsbefugnis, das ist ja ein Wort, das kommt immer in dem Zusammenhang, das ist ja die formale Einflussmöglichkeit.

00:12:16: Das gibt ja auch sowas wie eine informelle Einflussmöglichkeit.

00:12:20: Das gibt ja immer Menschen, auf die wird gehört, das sind Erfahrungsträger, Menschen, die schon lange im Betrieb sind, häufig sind die Sicherheitsbeauftragten sehr, sehr lange im Amt.

00:12:29: Mit einer Frage am Anfang von den Seminaren auch immer, wie lang sind sie denn schon sieben?

00:12:33: Und da hört man manchmal Zahlen, fünf, zwanzig, dreißig Jahre, ob alles schon gehört.

00:12:39: Einmal das.

00:12:40: Und die Nähe im Team, das ist mal Fluch und Segen gleichzeitig.

00:12:45: Wenn man gutes Verhältnis miteinander hat, dann weiß man auch, wie man in ein Gespräch einsteigt.

00:12:50: Ich kann mich noch erinnern in einem Kurs in Frankfurt.

00:12:52: Ja, ja und heißt vielleicht kurz Zeit können wir mal, haben die Teilnehmer gestoppt und gesagt, so reden wir hier nicht miteinander, ne?

00:13:00: Sondern Hosche mal, also kann ich so gut hessisch, ja?

00:13:04: Aber so, die haben dann auch so eigene Codes in den Teams und dann kann es auch gut sein, dass man so einen Code mal benutzt.

00:13:09: als Sicherheitsbeauftragter oder im Ruhrgebiet des Hörmer ist für mich ein super Interventions-Einstieg, wenn das Kultur ist, immer solche Dinge benutzen.

00:13:19: Also Nähe ist einerseits gut und andererseits kann es auch manchmal schwierig sein, sich mit einer Kollegin oder einem Kollegen, mit dem man im Wochenende Fußball spielt, wo die Kinder miteinander in der Schule sind, da muss ich jetzt hingehen und sagen, hey, ich habe dich jetzt schon dreimal ohne.

00:13:34: Hier gesehen, PSA fehlt immer wieder.

00:13:38: Das kann dann sich schon mal unangenehm anfühlen, dass man sich dann einfach scheut das anzusprechen, wenn man eben auch befreundet ist.

00:13:47: Entschuldigung, ich habe es unterbrochen.

00:13:50: Das ist genau das, was ich mir auch gedacht habe.

00:13:52: Sie haben es quasi jetzt schon aufgezählt.

00:13:55: Das sind so ganz typische Situationen, wo dann eben auch Siebes an ihre Grenzen stoßen.

00:14:00: Eine Grenze könnte zum Beispiel auch sein, dass Kolleginnen oder Kollegen dann

00:14:06: ab...

00:14:06: abwährend oder skeptisch reagieren.

00:14:09: Wie würden Sie dann in solchen Momenten vorgehen?

00:14:12: Also wir nennen die immer ganz liebevoll im Seminar die Beratungsresistenten, Kolleginnen und Kollegen.

00:14:19: Als Sicherheitsbeauftragte finde ich wirklich arg aufpassen, weil mir jetzt nicht so eine kleine Führungsaufgabe mit übernehmen darf an der Stelle.

00:14:27: Das ist nicht die Aufgabe vom Sibe.

00:14:29: Also Beratungsresistenten, Kolleginnen und Kollegen, die zum Beispiel wiederholt, verweigern.

00:14:35: eine erforderliche PSA zu tragen oder durchs eigene Verhalten andere Gefährden.

00:14:39: Das ist ganz klar dann Führungsaufgabe.

00:14:41: Das können Sie ansprechen, wenn sich nichts ändert, muss man das eskalieren.

00:14:45: Also da dürfen die Siebel keine verkappte Führungsaufgabe übernehmen.

00:14:49: Also

00:14:49: Sie müssen nicht die Verantwortung in dem Moment übernehmen, sondern Sie dann der Führungskraft übergeben

00:14:54: sozusagen.

00:14:54: Ja, genau.

00:14:54: Sie haben die Aufgabe, wenn Sie das wahrnehmen, das in irgendeiner Form zu verarbeiten.

00:14:59: Ja, also im besten Fall eben ansprechen.

00:15:01: Wenn sie anstoßen, man kann auch, das ist so eine Typssache, mal das mit einer kleinen provokativen Intervention oder mit Humorversuchung, je nachdem, was halt Kultur ist und wie gut man die Person kennt.

00:15:12: Aber ich habe einen Satz im Buch, heißt auch Beratungsresistente, Kollegen, wenn man da nicht weiter kommt, sind mehr Aufgabe für eine Führungskraft als ein Diplomativprojekt für die Sicherheitsbeauftragten.

00:15:24: Also, ja.

00:15:26: Warum sollen die sich da aufarbeiten und sich den Frust abholen, wenn es eigentlich eine Schilungsaufgabe ist?

00:15:31: Das ist einmal ehrlich.

00:15:32: Absolut, absolut.

00:15:33: Jetzt, wenn wir in den Alltag schauen, welche typischen, sag ich jetzt mal, Kommunikationsfehler begegnen Ihnen denn besonders häufig bei Sibes?

00:15:43: und wie ließen die sich vielleicht vermeiden?

00:15:47: Ich würde es vielleicht nicht so Fehler nennen, sondern... oder

00:15:51: Optimierungsmöglichkeit.

00:15:52: Es gibt gewisse Fallen.

00:15:55: Was generell so verbreitet ist im Arbeitsschutz, weil wir einfach so sind, wenn wir zum Beispiel ein Bild machen in einem Betrieb, wir laufen da rein, wir schauen uns das an, egal ob jetzt Büro, Industrie, Chemie, wir suchen nach Fehlern.

00:16:11: Wenn wir sagen, ah, ist hier genug Licht, Ist das richtige Aufkleber auf der Leiter?

00:16:17: Hängt die Feuerlöscher da, wo sie sein sollen?

00:16:19: Wir gucken immer darauf, was nicht passt.

00:16:21: Das wäre mal eine Falle.

00:16:23: Und genauso macht man das dann auch mit den Kolleginnen und Kollegen.

00:16:27: Also ich nehme wahr, der macht gerade in dem Moment was falsch.

00:16:30: Ich gehe hin mit der Haltung.

00:16:33: Also er oder sie verhält sich gerade unsicher, ich spreche das an und ich weiß in dem Moment besser wie es geht.

00:16:39: Also so ein bisschen belehrend oder autoritär, genau.

00:16:42: Und wenn ich aber eine andere Haltung einnehme und sage, okay, welchen guten Grund könnte es denn geben, dass er das in dem Moment jetzt genau so macht und nicht anders.

00:16:50: Ja, also gibt es vielleicht eine anders lautende Motivation, zumindest das muss morgen fertig sein oder beim Kunden etc.

00:16:58: Welchen guten Grund könnte es geben.

00:17:01: Wir wollen hier gemeinsam schauen, wie wir die Situation Arbeitsbedingungen verbessern können.

00:17:06: Ist es ein Erfahrungsträger, kann ich den aktiv mit einbinden.

00:17:09: Also die Empfehlung ist nicht in diese, genau.

00:17:13: Ich habe gerade den Zeigefinger gehoben.

00:17:15: Also nicht mit dem erhobenen Zeigefinger kommen.

00:17:17: Ja, raus aus dieser Haltung.

00:17:20: Ich weiß es besser und ich muss jetzt hier gewinnen.

00:17:22: Du musst dein Verhalten ändern und rein in die Haltung.

00:17:25: Hey, also wir sind hier kooperativ miteinander unterwegs.

00:17:28: An dem Arbeitsplatz ist gerade was nicht so gelaufen, wie es sein hätte sollen.

00:17:34: Lass uns mal gemeinsam schauen, warum.

00:17:36: Ich würde sagen, wer hat ja denn das gezeigt, dass man hier so arbeiten kann?

00:17:40: Oder wo hast du dir das abgeschaut?

00:17:43: Wie macht ihr das denn?

00:17:44: Also macht ihr das?

00:17:45: Ist das ein normaler Ablauf?

00:17:47: Weil man guckt dann immer so, wie ist eigentlich die Arbeit beschrieben und wie wird es jetzt halt tatsächlich gemacht?

00:17:52: Ja, also oft wird ja improvisiert.

00:17:55: Und das kann ja auch tatsächlich eine Verbesserung sein.

00:17:58: Ja, dann gehört es aber, finde ich, in die Prozesse integriert.

00:18:01: Und wenn es aber eine Gefahr birgt, dann muss man den begegnen.

00:18:04: Ja,

00:18:04: also

00:18:04: anders fragen.

00:18:06: Genau, das habe ich jetzt rausgehört.

00:18:08: Fragen und anders fragen.

00:18:09: Ja, genau.

00:18:10: Ja, das ist ein guter Tipp, finde ich.

00:18:13: Lass uns auch nochmal über die Wahrnehmung der Rolle des Sicherheitsbeauftragten und der Sicherheitsbeauftragten sprechen.

00:18:24: Das wirkt für manche Menschen teilweise sehr technisch und auch wenig nahbar.

00:18:28: Könnte beispielsweise eine andere Bezeichnung die Rolle im Betrieb verständlicher oder zugänglicher machen?

00:18:34: und können wir mal ein bisschen über den Teller anschauen.

00:18:37: Welche Bezeichnungen gibt es denn zum Beispiel in anderen Ländern?

00:18:39: Sie sind ja auch sehr viel tätig in der Schweiz zum Beispiel.

00:18:43: Also ich selber, mein Buch ist jetzt schon Zeit im Jahr zwei Jahrzehnte auf dem Markt und ich habe da schon reflektiert über den Begriff.

00:18:51: Ich finde ihn sehr technisch und ich finde ihn sehr passiv.

00:18:55: Ich wäre dafür, dass man das wirklich nochmal anfasst.

00:19:01: Es beschreibt ja auch nicht, was die machen.

00:19:03: Also in Berlin zum Beispiel gibt es die gefahren Verhütungsberaterinnen.

00:19:07: Und in diesem Wort steckt drin, was sie tun.

00:19:10: Sie beraten im Sinne von, wie kann man gefahren?

00:19:15: verhüten.

00:19:16: Oder in Österreich sind es die Sicherheitsvertrauenspersonen.

00:19:20: Das ist auch ein schönes Wort.

00:19:22: Und wenn man in die Schweiz guckt, da gibt es auch Sicherheitsbeauftragte, die haben aber eine andere Wirkungstiefe, weil die tatsächlich Verantwortung dann haben im Betrieb.

00:19:33: Was die haben, und das finde ich ein Ausdruck, da könnte man mal hinschauen, das ist der sogenannte KOPAS oder die KOPAS, das ist die Kontaktperson Arbeitssicherheit.

00:19:41: Weil mit den Beauftragten haben wir wirklich Ich habe schon so viele Seminare gemacht, wo die dann in den zweiten Teil kommen und sagen, ja, ich muss meine Führungskraft ständig klarmachen, dass ich ihr die Arbeitssicherheit nicht abnehmen kann.

00:19:53: Weil in dem Wort beauftragt, steckt da schon irgendwie so... ...Auftrag steht.

00:19:58: Ja, wenn ich andere Beauftragte angucke, ich habe einen Datenschutzbeauftragten, ich habe eine Gleichstellungsbeauftragte.

00:20:04: Wenn ich zu denen gehe, die können mir fachlich Rat geben und die sind... Das ist dann auch, hat eine gewisse Verbindlichkeit.

00:20:11: Und alles hat ja der Sicherheitsbeauftragte.

00:20:13: Bei dem gibt es es ja nicht.

00:20:14: Ja, aber wie soll ich jetzt als normale Führungskraft?

00:20:17: Ja, also ich hatte damals ja auch noch nicht so viel mit Arbeitssicherheit zu tun.

00:20:22: Wann war das?

00:20:23: Neun neunzig oder zweitausend Eins sind?

00:20:25: also ich hätte das jetzt auch nicht unterscheiden können.

00:20:27: Warum macht jetzt da eine Beauftragte?

00:20:29: Mein Job unter anderem macht die nicht.

00:20:32: Ja, also in diesem Beauftragte steckt echt eine, ich nenn sie immer das Delegationsmissverständnis.

00:20:38: steckt da drin, weil viele Führungskräfte dann einfach denken, ah ja, ich habe ja einen Beauftragten und der kümmert sich, dann muss ich das nicht mehr machen.

00:20:46: Es gibt ja im Moment jede Menge... politische Diskussion auch um Sicherheitsbeauftragte, zum Beispiel auch um die Anzahl in Betrieben und Unternehmen.

00:20:57: Ordnen Sie das doch mal aus Ihrer Sicht für uns ein bisschen ein.

00:21:00: Bei den Veränderungen, die jetzt vorgeschlagen werden, geht es darum, die Anzahl der Sicherheitsbeauftragten dadurch zu reduzieren, dass man sie erst ab einer Anzahl von fünfzig Mitarbeitenden, die ständig im Betrieb beschäftigt sind, sozusagen bestellen muss.

00:21:15: Dadurch erhofft man sich im Zuge der Entbürokratisierungsbestrebungen eben einsparen für die Unternehmen.

00:21:23: Es ist aber nicht in Frage gestellt, dass sie eine wichtige Funktion haben und diese Kriterien, die die Anzahl der Sicherheitsbeauftragten bestimmen.

00:21:35: Das ist einmal die Gefährdungslage im Unternehmen, räumliche, zeitliche, örtliche Nähe, etc.

00:21:40: Das bleibt alles bestehen.

00:21:41: Das heißt, es ist jedem Unternehmen freigestellt, auch wenn sie nur fünfzehn sich Mitarbeiter haben, zu sagen, ich hätte aber trotzdem gerne eine Sicherheitsbeauftragte oder einen Sicherheitsbeauftragten.

00:21:51: Das heißt, die können es gerne trotzdem machen.

00:21:53: Da würde ich mal sagen, zeigt sich dann auch wieder die Motivation von den Unternehmen etwas für den Arbeitsschutz zu tun, indem sie es vielleicht einfach trotzdem so weitermachen.

00:22:01: Und wenn es Unternehmen gibt, mit die bisher ein Siebe haben, die den da nicht mehr haben, wird es wahrscheinlich auch geben oder würde es geben.

00:22:09: Aber es geht soweit ich die Diskussion verfolge, hauptsächlich jetzt mal um diese Zahl.

00:22:14: Und das heißt letztendlich, es liegt da auch natürlich immer in der Verantwortung des Unternehmens oder des Betriebes, wie man sich trotz einer entsprechenden Gesetzeslage dann dazu stellt.

00:22:27: Richtig, genau.

00:22:28: Also ich kann auch gerne, wenn ich irgendwas mache, was besonders gefährlich ist, bringe mir gerne ein Unternehmen, das mein Sohn mal hatte, ein Spiel, die hatten fünf Beschäftigte und haben an Druckbehältern rumgeschraubt, wo ich mir gedacht habe.

00:22:39: Wo bitte ist hier der Siebe?

00:22:41: Da hätte ich ihn gerne gehabt.

00:22:44: Es ist wie gesagt die Gefährdungslage, die das auslöst.

00:22:48: Das heißt A&O ist die Gefährdungsbeurteilung, die muss das Unternehmen machen.

00:22:51: Und wenn die eine Gefährdungsbeurteilung feststellen, aufgrund unserer betrieblichen Situation, hätten wir das gerne, die Zahl ist uns erst mal egal.

00:22:59: Wir möchten das so machen, dann können die das.

00:23:02: Ja, wir kommen allmählich auch zum Ende

00:23:03: unseres

00:23:04: Podcasts.

00:23:06: Eine Frage noch, welche Do's und Don'ts würden Sie denn Sicherheitsbeauftragten mitgeben, die sofort Wirkung zeigen?

00:23:14: Ich würde, wenn etwas vorkommt, was ich ansprechen muss, sofort handeln und nicht lange warten.

00:23:21: Es gibt eine Regel, die heißt Verhalten zulassen lässt, neue Regeln entstehen.

00:23:25: Also wenn ich was sehe, und das ist ein unsicherer Verhalten, ein unsicherer Zustand, und der Siebe geht vorbei, und dann überlege ich erst mal, wir haben ansprechend das am besten an, morgen übermorgen, ah ja, wir haben doch eh da so ein Meeting, also nichts wegrutschen lassen, zeitnah, das ist ganz wichtig, es wäre ein wichtiges zu tun.

00:23:43: Und wenn man das Gefühl hat, die Füllungskraft steht nicht hundertprozentig, hinterein auch, Termin suchen.

00:23:48: das nochmal klären, absprechen, sich immer den Rückhalt holen.

00:23:52: Also auch in diese Richtung gucken, werde ich optimal unterstützt, weil wenn nicht, droht Frust.

00:23:58: Und das wollen wir nicht.

00:23:59: Zum Abschluss, was möchten Sie den Menschen mitgeben, die die Aufgabe des Sicherheitsbeauftragten oder der Sicherheitsbeauftragten heute übernehmen oder sich eben auch überlegen, sie künftig wahrzunehmen?

00:24:12: Ja, ich möchte jetzt mal gratulieren, dass Sie sich dazu entschieden haben.

00:24:16: Ein wichtiger Satz, den wir in den Seminaren immer mitgegeben haben, ist, Sie haben keine zusätzliche Verantwortung wie alle anderen Kolleginnen und Kollegen.

00:24:23: Sie haben ein ganz besonderes Ehrenamt.

00:24:25: Das gilt es wertzuschätzen, dass Sie auf Sicherheit und Gesundheit von Ihren Kolleginnen und Kollegen mit Acht geben.

00:24:33: Holen Sie sich die bestmögliche Unterstützung Ihrer Führungskraft und lernen Sie Reibung zu lieben.

00:24:42: Herzlichen Dank, das war ein schönes Schlusswort.

00:24:45: Ich bedanke mich bei Ihnen, Frau Dr.

00:24:47: Mayer, dass Sie bei uns zu Gast waren und für dieses sehr interessante, aufschlussreiche Gespräch.

00:24:52: Und wir freuen uns, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wenn Sie uns auf dem Podcast-Kanal Ihrer Wahl abonnieren und uns eine Bewertung oder einen Kommentar und gerne auch Fragen dalassen.

00:25:03: Weiterführende Informationen finden Sie auch in den Shownotes und unter etem.bgetem.de.

00:25:12: Ja, festzuhalten sind wie immer unsere drei Takeaways.

00:25:16: Erstens, lieber mit einer fragenden Haltung in die Kommunikation gehen als mit einer belehrend bewertenden Haltung.

00:25:24: Zweitens, zeitnah ansprechen durch die Siebe von gefährlichen Situationen, denn wir haben gelernt, Verhalten zulassen lässt neue Regeln entstehen.

00:25:34: Und drittens, entscheidend ist, wie Führungskräfte ihre Sicherheitsbeauftragten einführen, einbinden und unterstützen.

00:25:46: Ganz

00:25:50: sicher!

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